Michèl von Wussow hat es mit dem Song ‚Matilda‘ in die letze Runde des Rio Reiser Songpreis geschafft: auf die Shortlist 2021. Wir konnten ihm unsere Shortlist-Fragen stellen.

Warum hast du dich beworben?

Ich find es einfach richtig wunderbar, dass der Rio Reiser Songpreis jungen, unabhängigen Künstler*innen in Deutschland eine Möglichkeit der kreativen Entfaltung gibt. Ohne Kompromisse. Vielen Dank dafür! Im ersten Autoradio meiner Eltern, an das ich mich wirklich aktiv erinnern kann, lief immer Rio. 

Was sind deine Pläne?

Ich möchte mit meiner Musik auf die großen Bühnen und Festivals, wenn sie irgendwann wieder auf machen. Nachdem letztes Jahr meine erste Deutschsprachige EP ,,Dahinten wird’s hell’’ erschienen ist, gehts dieses Jahr natürlich munter weiter mit ganz viel neuer Musik. Versprochen. Und ich freue mich einfach so sehr drauf, die Songs für Menschen rauf und runter performen zu dürfen. 

Was bedeutet dir Rio Reiser? 

Ich finde es einfach unglaublich, dass Rio in seiner Schaffenszeit die deutsche Musikszene revolutioniert hat. Dazu gehört so viel, besonders beeindruckend finde ich allerdings diesen ganz speziellen Mut, etwas anders zu machen, entgegen Konventionen sich selbst und etwas neues zu erfinden. Das finde ich besonders inspirierend. Außerdem habe ich als kleiner Junge mit meiner Familie immer ,,König von Deutschland’’ bei m Karaokespiel ,,Singstar’’ gesungen. Nostalgie pur für mich! 


Mehr zu Michèl von Wussow 

Seine Stimme ist rau wie die Brandung und zugleich warm wie das Lagerfeuer am Strand. Michèl von Wussow ist in Hamburg geboren, in einem kleinen Kaff an der Ostsee aufgewachsen und macht Musik, die wie seine Heimat klingt: schlicht und doch brachial, ernsthaft und doch feinsinnig. Der 25-jährige Songwriter vereint in seiner Musik feine Melodien, fette Akkorde und ehrliche Texte zu feinfühligem Indie-Pop. Seine Stimme, die mal eine leichte Böe ist, aber auch zu einem Sturm anschwellen kann, jagt den Zuhörer*innen unweigerlich einen kalten Schauer über den Rücken. Im November 2020 erschien Michèls erste deutschsprachige EP.  

„Ich habe all meine Zuversicht, meine Ängste und meine ganze Energie in diese EP gepackt“, sagt Michèl. Mit dem gleichnamigen Titeltrack spendet von Wussow all jenen Hoffnung, die gerade eine schwere Zeit durchmachen. Aufgewachsen in einer Patchwork-Familie als eines von acht Kindern ist Michèl es gewohnt, andere im Blick zu haben und ihnen Mut zu machen. Ganz gleich wie düster es aussieht, während einem der Regen ins Gesicht peitscht. Das Motto des Songs: „Egal wie krass es pisst, dahinten wird’s hell.“ 100.000 Spotify Streams später ist Michèl von Wussow längst kein Geheimtipp mehr in der deutschen Newcomer Szene. Mit seiner Debüt EP wurde er als unabhängiger Künstler im NDR Fernsehen porträtiert, spielte ein Radiokonzert bei Radio Fritz Berlin und die Band Silbermond stellte ,,Dahinten wird’s hell‘‘ im NDR 2 Soundcheck vor.

Am 28. Mai 2021 erscheint nun Michèls neue Single ,,Falls ich träum könnt’s realer nicht sein‘‘, eine Bestärkung sich selbst und den eigenen Träumen unbedingt nach zu gehen. „Es geht darum immer weiter an die Menschen zu glauben, die dich nehmen wie du bist und es schaffen Träume Realität werden zu lassen‘‘, erzählt der Songwriter. Die Songs klingen wie optimistische Melancholie. Ein ganz eigener Sound, der Producer Helge Preuss zu verdanken ist.  Michèl lernte Helge 2019 bei seiner Teilnahme am Hamburger Popkurs kennen, er hat bereits Stücke fester Größen wie Joris, Silbermond und Lewis Capaldi aufgenommen und gemischt. Der Newcomer Michèl von Wussow ist ein Herzensprojekt des erfolgreichen Produzenten. Mit seiner beeindruckenden Stimme hat Michèl jedoch auch schon andere gestandene Musiker zum Schwärmen gebracht. Bei Stefanie Hempels Abbey Road Tribute teilte sich Michèl 2019 mit Otto Waalkes die Bühne und hinterließ einen bleibenden Eindruck. So sagte der Kult-Friese nach dem gemeinsamen Auftritt zu Michèl: „Junge, du singst ja besser als Michael Jackson! Hast du gesehen, wie die Leute ausrasten?“

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